Bachhaus Eisenach

Museum der Neuen Bachgesellschaft e.V.

10.12.2014

Bachhaus zeigt „Bach in Berlin“

Ab 29. Mai 2015 geht es in der Sonderausstellung im Bachhaus um die Berlin-Besuche des berühmten Eisenachers und deren musikalische Früchte, darunter die Brandenburgischen Konzerte und das „Musicalische Opfer“. Eine Vorschau der Eisenacher Ausstellung wird für einige Wochen im Berliner Dom zu sehen sein.

Die Sonderausstellung „Bach in Berlin“ widmet sich den drei bekannten Besuchen Bachs in Berlin in den Jahren 1719, 1741 und 1747. Gelegentlich des ersten Besuchs musizierte Bach im Berliner Stadtschloss vor dem Großonkel Friedrichs des Großen, dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg, dem Bach anschließend die „Brandenburgischen Konzerte" widmete. Der zweite Besuch erfolgte ganz privat – Bach musste zwar aufgrund einer Erkrankung von Anna Magdalena vorzeitig abreisen, hinterließ seinen Gastgebern, der befreundeten Familie Stahl, jedoch die Hochzeitskantate BWV 210. Der dritte Besuch im Jahr 1747 führte Bach zu Friedrich dem Großen am 7. und 8. Mai, und mündete im „Musicalischen Opfer“, das Bach am 7.7.1747 dem Preußenkönig widmete: Eine Sammlung aus zwei kunstvollen Fugen, einem Flötenkonzert und zehn Kanons, die bis heute zahlreiche Rätsel aufgibt und die daher im Zentrum der Ausstellung stehen wird.

Unmittelbarer Anlass für die Ausstellung „Bach in Berlin“ ist der Erwerb eines Exemplars des „Musicalischen Opfers" im Jahr 2014, der vom Freistaat Thüringen, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie der Neuen Bachgesellschaft in Leipzig zu je einem Drittel gefördert wurde. Eine Vorschau auf die Eisenacher Sonderausstellung „Bach in Berlin“ wird vom 12. März bis zum 3. Mai 2015 im Berliner Dom zu sehen sein.

Sonderausstellung „Bach in Berlin
29.05. – 08.11.2015
Bachhaus Eisenach, Frauenplan 21, 99817 Eisenach
Öffnungszeiten: Tägl. 10 bis 18 Uhr

Vorschau zur Sonderausstellung
12.03. – 03.05.2015
Berliner Dom. Am Lustgarten, 10178 Berlin
Öffnungszeiten Mo-Sa 9–20 Uhr, So 12–20 Uhr.

Fotos

Berliner Schloss, ca. 1750. Hier traf Bach 1719 den Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg, dem er später die „Brandenburgischen Konzerte“ widmete.

Titelseite des „Musicalischen Opfers“, das Bach am 7.7.1747 dem Preußenkönig Friedrich II. „allerunterhänigst“ widmete.

„Unter den Linden“ im Jahr 1780: In einem der Wohnhäuser westlich der
Charlottenstraße logierte Bach 1741.
 

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