Bachhaus Eisenach

Museum der Neuen Bachgesellschaft e.V.

o2.10.2014

Bachhaus erhält Briefarchiv von N.O. Raasted

Von den Nachkommen des dänischen Komponisten Niels Otto Raasted erhält das Bachhaus dessen deutsches Briefarchiv. Raasted hatte Anfang des 20. Jahrhunderts bei Max Reger und Karl Straube in Leipzig studiert. Später war er Mitbegründer der dänischen Bachgesellschaft. Von den ca. 400 Briefen stammen ca. 100 Briefe von Thomaskantor Karl Straube und weitere ca. 100 Briefe und Postkarten von Thomaskantor Günter Ramin.

Die am 27. September übergebenen Briefe dokumentieren die gute Verbindung Raasteds mit der Musik- und Bachpflege in Deutschland. Die Briefe Straubes umfassen einen Zeitraum von 1913 bis 1949, die von Günter Ramin die Zeit von 1921 bis 1941. Das Archiv belegt außerdem jahrzehntelange Kontakte Raasteds mit dem Schleswiger Domorganisten Erwin Zillinger, dem Bremer Domkantor Richard Liesche, und dem Berliner Geiger Nicolas Lambinon. Weitere ca. 200 Briefe stammen von Musikern, Orgelbauern, Konzertveranstaltern und Musikverlagen wie Simrock in Berlin oder Anton J. Benjamin und Breitkopf & Härtel in Leipzig. Das Material enthält außerdem 52 Leipziger Konzert-Programmhefte aus den Jahren 1913-14, der Zeit des Studiums von Raasted bei Straube in Leipzig. Straube war führendes Mitglied und später Vorsitzender der Neuen Bachgesellschaft in Leipzig, der das Bachhaus in Eisenach gehört.

Pressemitteilungen

Peter Raasted, Hans-Jesper Højlund und Jens-Erik Raasted, Chirstian Højlund und Bachhaus-Direktor Jörg Hansen posieren mit dem rätselhaften Bild.        Foto: Philipp Heidepeter.

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